Niedrige Frustrationstoleranz 5-Jähriger
· 6 Antworten · gefragt von einem Community-Mitglied
Wir sind langsam ein bisschen am Anschlag mit unserem Sohn (5). Er ist grundsätzlich lieb, sensibel und ein ganz normaler Bub. Mit der Frustrationstoleranz gibt es seit dem KiGa-Eintritt letzten Sommer Schwierigkeiten. Seit Wochen ist es nun so, dass er bei der kleinsten Kritik (mach das bitte nicht so, hör bitte auf, weil …, mach das anders), oder Grenze oder etwas lauterem Ermahnen nach mehrmaliger Aufforderung wegrennt und weint (wobei es eher ein bewusst erzeugtes Geräusch als ein richtiges Weinen ist). Wir spiegeln dann immer die Gefühle, validieren alles, sprechen mit ihm. Auch nach der Situation besprechen wir, dass dieses Verhalten schwierig ist, dass doch alle Fehler machen, was er sagen könnte, wenn er verletzt ist etc. Aber es ist mehrmals am Tag immer wieder dasselbe, und wir können nicht mehr. Wir mögen nicht mehr spiegeln und validieren. Wir trauen uns kaum mehr, etwas zu sagen. Er rennt schon davon, wenn wir ihm sagen, er soll sich selbst anziehen, weil er es kann etc.
Nun, was hilft? Was können wir machen? Einfach nicht mehr nachgehen und aushalten? So kann es definitiv nicht weitergehen, er rennt auch weg, wenn ich die Kindergruppe auf dem KiGa-Weg begleite, da kann ich die anderen nicht alleine lassen. Wir mögen nicht mehr.
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