Der Stuhlgang ist ein Thema, das gerade frisch gebackene Eltern stark beschäftigt. Wie oft ist normal, wann ist es zu viel oder zu wenig? Ob man will oder nicht: Der Stuhlgang liefert gute Indizien darüber, wie es dem Kind geht. Seine Form und Farbe sind aussagekräftig. Und eben auch, wie oft ein Kind Stuhlgang hat.
Eines vorneweg: Die Bandbreite ist gross – grösser, als die meisten Eltern annehmen. Eine gängige Faustregel lautet nämlich: «Fünfmal am Tag oder einmal alle fünf Tage – das und alles dazwischen, ist normal».
Von schwarz zu senfgelb
Als erstes – innerhalb der ersten Stunden oder Tage – scheiden die Babys das sogenannte Mekonium aus, auch Kindspech genannt. Das ist grünlicher, oder auch fast schwarzer Stuhlgang.
Dann folgt der «normale» Gaggi. Der Stuhl ist oft breiig, zum Teil auch flüssig, manchmal schaumig oder flockig (bei Verabreichung von Flaschennahrung kann er auch pastenartig sein). Die Farbe ist gelblich, häufig mit weissen Sprenkeln (wie Senf mit Hüttenkäse vermischt). Der Stuhl riecht meist nicht unangenehm.









