Mann und Kinder habe ich pragmatischerweise zu den Grosseltern geschickt. Und mich dann von Zimmer zu Zimmer durchgearbeitet – rausgelegt, zurückgelegt, gerollt, gefaltet, inegstungget. Dann war ich endlich (fix und) fertig – und habe aus meinem zweitägigen Packathon doch noch was gelernt:
#1 Packlisten sind meine Freunde
Mindestens zwei Wochen vor dem Packen anfangen, Listen zu machen. Was muss alles mit? Was gehört ins Handgepäck? Was muss sonst noch erledigt werden (Post zurückbehalten, Kühlschrank räumen, Abos sistieren etc.)?
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Elektronisch lassen sich solche Listen mit anderen teilen – und noch besser, man kann die ungeliebte Fahrt zur Entsorgungsanlage auch gleich direkt dem Liebsten delegieren.
#2 Reduziert Packen: Kleider raus – dann erst reinlegen
Zuerst alles rauslegen, was mit soll. Dann überlegt man sich, welche Teile sich mindestens auf drei Arten kombinieren lassen. Der Rest wandert wieder zurück in den Schrank.
#3 Röuele, nid lege! Warum Rollen Platz schafft
Roll den Rock! Auch Hosen und T-Shirts brauchen gerollt viel weniger Platz. Und sind erstaunlicherweise auch nicht verknitterter als wenn gelegt.
Kooperation
Wenn alle ihre Zahnbürste eingepackt haben, ist schon viel gewonnen!
Die Travel-Sets von Curaprox sorgen dafür, dass die Mundpflege auch in den Ferien nicht zu kurz kommt. Ausgestattet mit Zahnbürste, Zahnpasta (zum Beispiel in so feinen Geschmacksrichtungen wie Wassermelone oder Pfirsich) und zwei Interdentalbürsten, sind die bunten Sets die perfekten Reisebegleiter.
Und das Beste: Für jedes Familienmitglied gibt’s die passende Box!
Swiss Made, praktisch, hygienisch, platzsparend. Und nachhaltig! Wenn die Zahnpasta leer ist oder die Borsten verbogen, können die bunten Mini-Sets einfach nachgefüllt werden.
#4 Die besten Erfindungen: Packwürfel und Gepäckwaage!
Ein feuchter Traum für jeden Organisationsnerd (Me! Me!): Packwürfel. Die gibt’s in verschiedenen Grössen und Farben (und vor allem in unserem Concept Store!), so dass man sie einzelnen Familienmitgliedern zuordnen kann. In einen Medium-Würfel passen (gerollt, natürlich!) etwa fünf bis sieben Erwachsenen-T-Shirts.
Als Richtwert: Pro erwachsene Person ein Packwürfel Large und einer Medium. Pro Kind ein Medium für Kleidung. Spielsachen oder Badesachen passen auch in einen Medium oder Large.
Die Packwürfel haben auch den Vorteil, dass die Kids Verantwortung übernehmen und ihren Packwürfel selber packen können. Und dass man relativ schnell umgepackt hat, wenn man fünf Minuten vor der Abreise merkt, dass der Koffer 30 Kilo wiegt, das Maximalgewicht der Airline pro Koffer aber nur 23 Kilo beträgt.
Apropos Gewichtsbeschränkungen: eine kleine, mobile Gepäckwaage sollte ebenfalls mit ins Gepäck. Damit kann man das Gewicht gut auf die vorhandenen Gepäckstücke verteilen und kommt nicht in Gefahr, plötzlich Übergepäck bezahlen zu müssen.
#5 Vorabend Check-in
Bei vielen Fluggesellschaften kann man am Vorabend bereits einchecken. Für uns als Familie lohnt sich das – am Abflugtag haben wir mit drei Kindern, Handgepäck, Buggy und Autositz schon die Hände voll. Ach ja, die Buggys: Die kann man in der richtigen Grösse zwar mit bis zum Gate nehmen, sie brauchen aber trotzdem vorher den offiziellen Tag der Fluggesellschaft. Heisst: Beim Vorabend-Check-in am besten gleich mitnehmen.
Gute Reise!
Autorin
Andrea Jansen hat 2016 Any Working Mom gegründet. Bei mal ehrlich ist sie aktuell für die Strategie und Weiterentwicklung verantwortlich. Sie reist gerne durch das Leben und um die Welt, versucht, mehr zu schlafen und durchzuatmen. Sie ist Unternehmerin, Stiftungsrätin, Journalistin und Mutter von drei Kindern. Seit mindestens fünf Jahren will sie ihre Website updaten und kommt nicht dazu – bis dahin findet man sie auf Insta als jansenontour.
Egal ob «SCHTOOOP! Nicht mit dem Glace ins Wasser» oder «ICH HAS ZERST GHAAAAAA!»: mit unserem Bingo hakst du jeden Badi-Klassiker ab. E-Mail bestätigen und der Download landet in deinem Postfach.
Ebenfalls ganz wichtig:
Für den Flug Kleidungsstücke und Hygieneprodukte auf verschiedene Koffer verteilen. So hat doch jeder für eine Nacht etwas zum Wechseln, falls es ein Koffer nicht bis zum Urlaubsziel geschafft hat. Ansonsten muss man extra vor Ort Einkaufen gehen, was u.U. nicht möglich ist oder mühsam sein kann.
Brigitte
Hallo
Wir werden in den Herbstferien für die Kinderbetten einen Rausfallschutz mitnehmen müssen, da soeiner in der Ferienwohnung nicht vorhanden ist. Welche sind empfehlenswert? Taugen die zum Aufblasen, oder fallen die Kinder trotzdem raus? Praktisch in den Koffer passen würden die ja. Oder gibt es andere gute, die sich im Koffer nicht zu breit machen?
Vielen Dank für die Hilfe!
Andrea Jansen
Liebe Brigitte, wir nutzen auch die aufblasbaren und sie funktionieren super. Würde ich aber nur für Kinder ab ca. 2.-5 Jahren nutzen, vorher sind sie zu tief. Und: mach dich auf Fechtspiele gefasst ;-))
Mina
Will an dieser Stelle einfach mal ein Lob da lassen. Danke für diesen tollen Blog.
Andrea Jansen
DANKE, Mina
Christian Walter
Hallo Andrea,
hast du schon mitbekommen, dass Wunderlist dieses Jahr eingestellt wird? Echt schade, da ich die App selbst auch sehr lange verwendet habe.. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine vergleichbare deutsche Alternative zu schaffen. Vielleicht kannst du dich ja auch damit anfreunden :) Schau doch mal vorbei: https://zenkit.com/de/alternativen/wunderlist-alternative/
Andrea Jansen
Lieber Christian, nein, nicht mitbekommen – danke also für den Hinweis!
Julia
mal ehrlich, das sind wirklich wertvolle Tipps! Vielen Dank für’s Teilen!
Ich bin Seit 1,5 Jahr am Backpacken und immer mit meinen Packing Cubes unterwegs. Jetzt muss ich leider gestehen, dass ich meine Klamotten immer in die Packwürfel «lege» und nicht «Röuele». Ich werde es nun aber mal mit dem Röuelen versuchen :D