Mir gefällt die nachhaltige, ökologische Philosophie der Anlage sehr und ich wollte – trotz des hohen Preises – unbedingt zurückkommen, um Ferien zu machen. Das taten wir. Einmal mit Baby im Bauch und jetzt mit zwei Kindern. Ich vermutete, dieses Mal würde es ein anderes Erlebnis werden. Stundenlanges Fläzen am Strand ist mit zwei Kleinkindern wohl vorerst Geschichte…oder nicht?
Wir werden diesen Beitrag noch aufbretzeln für unsere neue Webseite. Drum sieht momentan nicht alles rund aus. Aber mal ehrlich: gut genug. Danke für deine Geduld!
Kinderclubanlage «The Den»
Zurück zum Sohn: Ein ganzes Zimmer ist im Kinderbereich „The Den“ auf Soneva Fushi den Legos gewidmet. In einem anderen steht ein komplettes Schlagzeug. Eine Türe weiter kann man sich als Monster oder Piratin verkleiden oder mit den Betreuern aus alten Kartonkisten neue Kreationen basteln.
Werbung
Man könnte meinen, Kinder hätten in der Einrichtung freie Hand gehabt.
So war es auch, zumindest fast. Die Kinder der „Regulars“, also der wiederkehrenden Gäste, wurden vor dem Bau und der Einrichtung nach ihren Wünschen befragt, erzählte mir Mike Stallwood, der „The Den“ konzipiert hat. Und so haben die Kinder sogar eine eigene Türe zu ihrem Reich – ein Fakt, der zumindest unseren Sohn sehr stolz gemacht hat (s Mami durfte dann trotzdem einmal auch durchschlüpfen) und auch eigene Toiletten (und Pissoirs, aaawww!) auf Kinderhöhe.
Das ist das Schöne an der Anlage. Sie ist FÜR die Kinder gemacht, nicht nur als Show für die Eltern. Obwohl diese auch herzlich willkommen sind. Wir haben den Club fast jeden Tag mit unseren Kindern besucht – da das Töchterli noch keine vier Jahre alt ist, durfte und wollte sie noch nicht alleine dort spielen.
Das Team v.l.n.r.: Nasra, Shifa, Marlene, Mike Stallford, Riffy.
Das Betreuungsteam bestand bei unserem Besuch vor allem aus Einheimischen, einer Portugiesin und dem Manager, einem Engländer. Alle sprachen sehr gutes Englisch, ansonsten verständigten sie sich mit anderssprachigen Kindern mit Händen und Füssen.
Jeden Tag finden auf der ganzen Insel verschiedene, kostenlose Aktivitäten statt – beispielsweise ein Kinderkochkurs, eine Schatzsuche im Recyclinggelände, oder einmal in der Woche ein Kinoabend mit Abendessen (damit wir Eltern Händchenhalten können, ohne mit der Anderen noch Spaghetti aus dem Sand zu fischen).
Da unsere Kinder noch klein sind, gab’s natürlich trotzdem täglich Mittagspause, die wir in unserer „Villa“ verbrachten. Bei Ankunft hatten wir ein Upgrade erhalten (ich hatte an dem Tag Geburtstag, netter Zufall – *wink*) – und hatten jetzt unerwartet zwei Schlafzimmer.
Vom Housekeeping erhielten wir zudem eine Wunschliste für Babyzubehör, das wir kostenlos benutzen durften. Für’s Töchterli war bereits ein Gitterbett mit Moskitonetz aufgestellt. Da wir jeden Tag Unmengen an Milch verbrauchen, freuten wir uns auch über den Kühlschrank und die Teeküche mit Wasserkocher und Kaffeemaschine.
Als Familie haben wir auf Soneva Fushi viel erlebt
Delfine beobachten, eine lokale Insel besuchen, mit den Fahrrädern über die ganze Insel düsen. Dabei hatten wir nicht ein einziges Mal das Gefühl, dass unsere Kinder stören würden – im Gegenteil.
Höhö.
Das Paradies hat seinen Preis. Wir möchten unbedingt wieder zurück und stecken dafür jetzt schon Geld ins Ferienkässeli. Ferien zu machen, die ihren Namen verdienen, ist uns das wert.*
*Unser Aufenthalt wurde von Soneva Fushi unterstützt (full disclosure gerne auf direkte Anfrage). Die hier vertretene Meinung ist meine eigene und echte. Nachfragen beantworte ich gerne.
Andrea Jansen hat 2016 Any Working Mom gegründet. Bei mal ehrlich ist sie aktuell für die Strategie und Weiterentwicklung verantwortlich. Sie reist gerne durch das Leben und um die Welt, versucht, mehr zu schlafen und durchzuatmen. Sie ist Unternehmerin, Stiftungsrätin, Journalistin und Mutter von drei Kindern. Seit mindestens fünf Jahren will sie ihre Website updaten und kommt nicht dazu – bis dahin findet man sie auf Insta als jansenontour.
Egal ob «SCHTOOOP! Nicht mit dem Glace ins Wasser» oder «ICH HAS ZERST GHAAAAAA!»: mit unserem Bingo hakst du jeden Badi-Klassiker ab. E-Mail bestätigen und der Download landet in deinem Postfach.
CHF 34.90
2 Kommentare
Kristiin
Das tönt alls eifach himmlisch! Ich möcht o!?
Wie lang müessti äch da mis Kässeli Fueterä für Sunnegi Feriä dert?
Numä für mi mal chli schlau ds machä, hesch das über näs Reisebüro buechet, uf dr Sitä vo Soneva hani niänä Prisä gfundä.
Dr Flug separat oder mitem Resort zämä?
Sorry viel fragä!
Würd numä gärn abklärä ob das mal ä option we für üs.
Merci viel mal!
Grüessli Kristiin
Andrea
Liebe Kristiin, ich kann Dir die Frage nicht pauschal beantworten. Wir hatten eine spezielle Medienrate, da ich ja über das Resort schreibe (hier und anderswo). Auf der Website solltest Du eigentlich «buchen» können und dann die Preise sehen? Ich würde aber eher ein E-Mail schreiben, z.T. gibt es spezielle Aktionen für die Nebensaison oder auch so 3 für 2 Nächte.
Flug haben wir separat gebucht. Ein tolles Tool dafür finde ich https://www.google.ch/flights/