Es ist eine Schreckensvorstellung vieler Eltern und irgendwann trifft es fast alle Kinder einmal: Sie haben Kopfläuse! Was man wissen und tun muss, um die lästigen Besucher wieder loszuwerden.
Das Wichtigste zuerst: Läusebefall ist zwar nervig, aber nicht gefährlich und ist kein Anzeichen mangelnder Hygiene!
Symptome von Kopfläusen
Wenig überraschend ist das Hauptsymptom von Läusen der Juckreiz. Kratzt sich das Kind also auffällig häufig am Kopf, lohnt es sich, dort einmal genauer hinzuschauen.
Die Läuse ernähren sich von menschlichem Blut und geben ein Gift ab, welches dann das unangenehme Jucken auslöst. Oft sind auch kleine, rote Punkte sichtbar, zum Beispiel im Nacken.
Allerdings kann es gerade beim ersten Lausbefall sogar bis zu einigen Wochen dauern, bis sich Juckreiz bemerkbar macht. Darum kann es sein, dass ein Kind bereits infiziert ist, bevor man überhaupt etwas davon bemerkt.
Wie verbreiten sich die Läuse?
Entgegen vieler Mythen können die Läuse weder springen noch fliegen. Sie können sich einzig durch Krabbeln fortbewegen und verbreiten sich vor allem dort, wo viel Nähe besteht: Beim Kuscheln, beim Balgen und Spielen und tauchen darum häufig in Kitas, Kindergärten und Schulen auf.
Vorbeugen kann man kaum, allerdings verbreiten sich Läuse weniger leicht, wenn lange Haare zusammengebunden werden oder eine Kopfbedeckung getragen wird.
Entdeckt man bei seinem Kind Läuse, sollte sofort die Betreuungseinrichtung informiert werden, damit die anderen Eltern ihre Kinder ebenfalls untersuchen können.
Wie sehen die Läuse und die Eier aus?
Die Läuse sind etwa 3 bis 4 Millimeter gross, haben sechs Beine und können ziemlich schnell krabbeln. Sie sind durchsichtig bis grau und nach dem Blutsaugen eher bräunlich.
Die Eier sind etwas kleiner als 1 Millimeter, weiss oder hellgelb und erinnern etwas an Schuppen. Ist die Laus geschlüpft, bleibt die leere Schale, die sogenannte Nisse, zurück.
Was tun, wenn das Kind Läuse hat?
Hört man von einem Lausbefall in der Kita, im Kindergarten oder in der Schule, sollte das Kind auf Läuse untersucht werden – auch wenn es sich nicht kratzt. Dabei sucht man den ganzen Kopf vom Ansatz bis zu den Haarspitzen nach Läusen und ihren Eiern ab.
Ein Läusekamm, bei dem die Zinken eng stehen, kann helfen, sowie gutes Licht und allenfalls eine Lupe. Sowohl Eier als auch Nissen sind nicht ganz leicht zu entfernen, da sie mit einem klebrigen Sekret festgemacht sind.
Wenn es auf dem Kopf krabbelt
Kaum sind Schule und Kita wieder gestartet, beginnt in vielen Familien das grosse Kratzen: Kopfläuse haben Hochsaison.
Die kleinen Plagegeister sind lästig, aber kein Grund zur Panik. Wer die Kopfhaut regelmässig kontrolliert, erkennt einen Befall früh. Der Nissenkamm von RAUSCH hilft dabei, Läuse aufzuspüren und nach der Behandlung verbliebene Nissen auszukämmen. Auch die Kopfhaut braucht jetzt besondere Aufmerksamkeit. Die RAUSCH Spezial-Linie mit Weidenrinde kombiniert pflanzliche Extrakte aus Weidenrinde und Thymian mit bewährten Wirkstoffen. Shampoo und Conditioner beruhigen die Kopfhaut und mildern Juckreiz sowie Rötungen. Das Spray pflegt die Kopfhaut, ist perfekt für zwischendurch und verbessert die Kämmbarkeit.
Wichtig: Bei bestätigtem Kopflausbefall steht eine gezielte Läusebehandlung immer an erster Stelle. Die RAUSCH Spezial-Linie mit Weidenrinde unterstützt die Kopfhautbalance und schützt mild vor Kopflausbefall.
Natürlichkeit. Wirksamkeit. Wohlbefinden.
Seit 1890 gewinnt RAUSCH aus sorgfältig ausgewählten Kräutern hochwertige Extrakte. Kombiniert mit modernen Wirkstoffen entstehen wirksame, verträgliche Pflegeprodukte für Haar, Kopfhaut und Körper.
Produkte gegen Läuse
Es gibt verschiedene Kopflausmittel wie Läuse-Shampoos, Sprays und Pflegespülungen, die nach Packungsbeilage – manche mehrmals – angewendet werden.
Meist wird das Haar nass mit dem Produkt und dem Läusekamm behandelt, wobei der Kamm nach jeder Haarsträhne mit einem Papier gereinigt wird. Manche Kantone und Gemeinden bieten ausserdem auch Kopflaus-Sprechstunden an.
Bettwäsche, Plüschtiere und Co.
Die Läuse bewegen sich selten vom Kopf weg, da sie ohne regelmässige Blutnahrung – alle zwei bis vier Stunden – meist innerhalb von 48 Stunden sterben. Darum ist es nicht zwingend, Kleider, Bettwäsche und Plüschtiere speziell zu reinigen.
Den Kissenbezug zu waschen und die Plüschtiere für einige Tage in einen Plastiksack zu legen und zuzuschnüren (so sterben die Läuse) wird jedoch empfohlen.
Wann wieder in die Schule?
Sobald die Behandlung mit einem Anti-Laus-Shampoo oder ein entsprechendes Prozedere durchgeführt wurde, kann das Kind wieder wie gewohnt in die Kita, in den Kindergarten oder in die Schule gehen.
Umstrittene Hausmittel
Manchmal hört man von Hausmitteln wie ätherische Öle oder Hitze. Die Wirkung ist aber nicht erwiesen und allenfalls kann die Anwendung Beschwerden wie allergische Reaktionen oder Verbrennungen verursachen.
Dieser Text dient lediglich zur Orientierung und ersetzt nicht die medizinische Beurteilung einer Fachperson.








