Man lebt sein kinderloses Leben, hat so seine Vorstellungen vom Elternsein. Dann wird man es und nein, es ist eben nicht ALLES anders, aber man selber verändert sich gewaltig.
Kinder kommen auf die Welt – und ihre Eltern gleich mit. Nachdem Anja und ich unsere eigenen Irrtümer gesammelt haben, sind von euch eine ganze Menge dazugekommen, und wir sind bereits auch wieder um Erfahrungen reicher.
«Früher dachten wir» und «heute wissen wir» – eine Sammlung neu errungener Weisheiten von euch und von uns:
Früher: Immer einen Pariser im Portmonnée.
Heute: Immer ein Frozen-Pflästerli mit Elsa in der Hosentasche.
von einem Vater
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Früher: Dachte ich, ich sei ein ungeduldiger Mensch.
Heute: Kenne ich meine Tochter.
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Früher: Schrieb ich meinem Mann abends «Ich freue mich auf Dich 😍😍».
Heute: Schreib ich ihm abends «Brötli, Bananen und Milch».
von Ellen Girod von Chez Mama Poule
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Früher: Glaubte ich, man kann viele Trotzanfälle vorhersehen und vermeiden.
Heute: Kann ich viele Trotzanfälle vorhersehen und vermeiden. Aber dann regt sich das Kind halt einfach irrsinnig darüber auf, dass wir keine blauen Bananen haben.
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Früher: Dachte ich, wenn die Kids im Bett sind, hast du ja noch einen mega langen Abend für dich!
Heute: Wenn die Kids dann doch einmal im Bett sind, vielleicht sogar schlafen möchten, DANN fängt der Arbeitstag erst richtig an!
von Ramona
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Früher: Dachte ich, dass Konsequenz der Schlüssel zu allem ist.
Heute: Weiss ich, dass das stimmt und bin konsequent inkonsequent.
von Marta
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Früher: Fragte ich mich: Können Leute mit Kinderwägen nicht abseits von Pendlerzeiten Zug fahren?!
Heute: Klar könnten wir! Es ist supereasy, den Tag exakt zu planen und einen bestimmten Zug zu erwischen. Wir könnten uns eigentlich auch eigene Zugwaggons basteln, aus angekauten Weggli und Rotz.
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Früher: «Also wir sind dann nicht so kompliziert wie andere.»
Heute: Bewundere ich eben diese anderen.
von Nadine
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Früher: Ich werde eine total entspannte Schwangere.
Heute: Ich war eine total entspannte Schwangere. Ausser bei den 7’324 Gelegenheiten pro Tag, wo ich dachte: Was zwickt da? Ui, war das Fleisch vielleicht doch nicht so gut durch? Jesses, mir ist plötzlich nicht mehr übel, sind sonst noch Schwangerschaftssymptome weg? Was ist mit meinen Brüsten?! Und ich habe so ein ungutes Gefühl. War der Salat im Restaurant wohl wirklich frisch gewaschen? Und…
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Früher: Dachte ich, für die fünf Minuten auf dem Klo mache ich die Tür zu und lasse das Kind notfalls weinen.
Heute: «Nein, nicht am Papier ziehen! Nein, das WC-Bürsteli NICHT abschlecken! NICHT den Kübel ausräumen…»
von Ines
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Früher: Geht’s noch? Mit einem Kind, das gerade einen Tobsuchtsanfall hat, in den Bus einsteigen… Da wartet man doch, bis es vorbei ist! Kommt ja wieder ein Bus.
Heute: DIESEN. TERMIN. MUSS. ICH. SCHAFFEN. Egal wie. Und übrigens: Eure Blicke können mich nicht töten! HA!
von Simone
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Früher: Ich werde mal ein cooles Mami.
Heute: In Trainerhosen einkaufen. Abends immer zu müde zum Abschminken sein und morgens aussehen wie nach einer Sauftour inklusive Heulattacke und Kotzorgie. Sich keinen Deut mehr scheren, was andere über einen denken. Momoll, ich bin cool. Einfach anders als gedacht.
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Früher: «Eltern sein ist doch das Natürlichste auf der Welt, das kommt schon gut.«
Heute: Weiss ich, es ist ein Weg und darf etwas dauern, bis man sich in der neuen Rolle zurechtfindet.
von Nadine
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Früher: Wääk! Diese Mamis, die sich von ihren Babys Halbzerkautes und Angegoifertes in den Mund schieben lassen!
Heute: Ist schon vorgekaut! Bin so müde, so erschöpft, muss ich wenigstens nicht mehr gut beissen…
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Früher: Dachte ich, ich werde meine Kids nie in typische Buebe- oder Meitlifarbe-Kleider stecken.
Heute: Praktisches bekomme ich am einfachsten und schnellsten in rosa oder blau.
von Doublemom
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