Grundsätzlich ist es wichtig, in der Schwangerschaft auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung zu achten – und sich nicht verrückt machen zu lassen. Es gibt aber doch einige Lebensmittel, von denen Fachpersonen während der Schwangerschaft abraten. Das liegt daran, dass diese Krankheitserreger wie Listerien, Toxoplasmen oder Salmonellen übertragen können.
Auf diese Lebensmittel sollte während der Schwangerschaft verzichtet werden:
- Rohmilchprodukte (nicht pasteurisiert), wie zum Beispiel Camembert, Gorgonzola, Brie, Feta (wichtig zu wissen: Schweizer Hartkäse aus Rohmilch, jedoch ohne Rinde, ist erlaubt, da dieser keine gefährlichen Bakterien enthält. Es gibt gemäss EEK in der Schweiz keine bekannten Listeriosefälle, die auf den Verzehr von Extra- und Hartkäse zurückzuführen sind)
- Rohes Fleisch wie Tatar oder Salami
- Roher Fisch wie Sushi
- Rohe und halb gegarte Eier, auch in Speisen wie Tiramisu oder Mousse au Chocolat
- Abgepackte Salate und gerüstete Gemüse, sowie Salate und Früchte von Buffets
Wehenfördernde Gewürze
Manche Gewürze gelten als wehenfördernd, dazu zählen unter anderem Nelken, Zimt, Ingwer, Koriander und Basilikum. Allerdings müssen sehr grosse Mengen verzehrt werden, damit der wehenfördernde Effekt tatsächlich eintritt.
Was ist mit Snacks und Süssigkeiten in der Schwangerschaft?
Täglich eine Portion salzige Snacks oder etwas Süsses sind auch in der Schwangerschaft erlaubt. Hier gehören auch 2 bis 3 dl Süssgetränk oder Fruchtsaft dazu.
Eine Portion heisst beispielsweise eine Reihe Schokolade, drei Guetzli, eine Kugel Glacé, eine kleine Packung Chips oder eine Handvoll gesalzene Nüsse.









